awsLiteratur

der Verlag von Alles wird schön e.V.

Kategorie: Artikel (Seite 1 von 9)

Der 28.04.2018 – Das war unser großer Tag!

Kurz vor Beginn: Sonja Alphonso , Maren Osten und Wilfried Abels aus unserem Verlagsteam

Der 28.04.2018 wird in die Geschichte unseres Verlagsprojektes eingehen. awsLiteratur hat sich und seine Autoren, seine Bücher und sein Team zur Südlese vielen interessierten Besuchern gezeigt: Die Bude war rappelvoll! Und von wenigen kleinen Pannen abgesehen, lief alles prima.Wilfried Abels warf mit einem Beamer jeden Buchautoren mit Bild, Titel und Buchcover an die Wand – inklusive eines kleinen Einleitungstextes – und bereitete so die Zuhörer optimal auf die Lesung vor: Eine tolle Idee vom Erfinder und Kapitän unseres Verlages. Was natürlich nicht hieß, dass nicht auch jede Autorin und jeder Autor persönlich angesagt wurden.

Jan Christoph Nerger (meine Wenigkeit) durfte die Lesungen mit dem Buch „Club der Sturmvögel“ eröffnen und danach Klaus von Hollen mit seinem Roman „Zeugnis eines Außenseiters“ ansagen. Die tragikkomischen Szenen seines Protagonisten Paul brachten die Zuhörer immer wieder zum Lachen. In der dann folgenden Pause gab es viele nette Gespräche bei Kuchen und Getränken – und natürlich unsere Bücher zu kaufen.

              Jan Christoph Nerger

                Klaus von Hollen

 

 

 

 

 

 

 

 

Den zweiten Teil unserer Lesungen eröffnete Hildegard Schäfer mit ihren Geschichten „Am Anfang war das Wort“ und „Kollateralschaden“ aus der Anthologie „Traum und Aufbruch“, unserem aktuellsten Buch mit Geschichten aus dem Science-Fiction und Fantasie-Bereich. Mit ihrer immer wieder besonders gelobten Lesestimme meisterte Hildegard Schäfer mehr noch als andere Autoren tapfer viele kleine Störungen von immer neuen herein kommenden Gästen: kleine Unterbrechungen, wie sie zu einem lebendigen Leseabend in überschaubaren Räumlichkeiten gehören. Danach beehrte Christoph Rommel uns mit seinem Beitrag zur Anthologie: „Großmutter und der Wolf“ vermittelte uns mit überspannten Lachmuskeln, wie es sich seinerzeit wohl tatsächlich mit Rotkäppchen, der Großmutter, dem „Förster“ und dem Wolf verhielt. Und schließlich stieg Wilfried Abels höchst persönlich mit seinem Anthologiebeitrag in den Lesering: In „Herr der Dämonen“ präsentierte auch er uns eine bis dahin nicht gekannte Wahrheit: Wie ein modernes Rechenzentrum nur funktionieren kann, wenn es tatsächlich funktioniert. IT-Spezialisten dürfte sie kaum gefallen. Kim Rylee, eine prämierte Thriller-Autorin, beschloss den Leseblock der Anthologie mit ihrem Beitrag „Apega“ und ließ die Zuhörer lange rätseln, wer wohl jene geheimnisvolle Frau mit ihren für Männer äußerst tödlichen Umarmungen ist.

Susan Dettmann (awsLiteratur) kündigte unter anderem Hildegard Schäfer an …

… die aus Überzeugung im Stehen las

 

           

Kinder, gebt fein acht: Christoph Rommel       Die IT-Wahrheit von Wilfried Abels

 

Ließ das Publikum ordentlich rätseln: Kim Rylee

Nach der folgenden Pause bereicherten Charlotte Regelski und Tilman Kaden die Lesung mit Harfe und Keyboard und begleiteteten damit auch den Beitrag von Maria da Silva Ataide-Estevao aus ihrem sehr authentischen Roman „Nina-Das lebende Chaos“. Eine obdachlose Punkerin kämpft sich hier mit ihrem unbändigen Lebenswillen trotz diverser Krankheiten und Drogenabhängigkeit Schritt für Schritt in ein bürgerlicheres Leben zurück. Ich hatte die Ehre, Marias Buch zu lektorieren und bekam so einen Einblick in eine mir bis dahin weitgehend verschlossene Welt – wie nun auch alle Zuhörer unseres großen Tages, der danach ganz langsam seinen Abschluss fand, lange noch mit vielen angeregten Gesprächen. Auf Bilder vom Publikum mussten wir leider aufgrund der neuesten Datenschutzbestimmungen verzichten. Beim nächsten Mal sind wir auch darauf vorbereitet.

Maria da Silva Atiade-Estevao und „Nina-Das lebende Chaos“

 

 

Mit Harfe, Keyboard und Marias Gitarre: Charlotte Regelski und Tilman Kaden

 

28. April 2018 – awsLiteratur stellt sich vor

Am Samstag, den 28. April 2018, präsentiert der Heimfelder Kulturverein „Alles wird schön e.V.“, Friedrich-Naumann-Str. 27, 21075 Hamburg, zwischen 16:00 und 20 Uhr sein junges Verlagsprojekt mit Musik und Getränken.

Jan Christoph Nerger liest aus seinem prallbunten Hamburg-Roman „Club der Sturmvögel“: Der alternde Popstar Alex findet mit unangepassten Freunden zurück zum Wesentlichen: Lieben! Leben! Sein Ding machen!

Klaus von Hollen liest aus seinem Roman „Zeugnis eines Außenseiters“  Der stotternde Außenseiter Paul setzt sich gegen seine Widersacher zur Wehr.

Maria Da Silva Ataide-Estevao liest aus ihrem Romanerstling „Nina – Das lebende Chaos“: Die aufsässige Punkerin Nina kämpft sich aus Obdachlosigkeit, Drogenabhängigkeit und Prostitution nach vorn. Mit ihrer Lebensfreude und ihrem Mut straft sie alle Lügen, die sie abgeschrieben haben…

„Traum und Aufbruch“ – Geschichten aus Phantastik und Science-Fiction: Es geht um die Besiedelung der Erde, um das Geheimnis eines modernen Rechenzentrums und um die Wahrheit über Rotkäppchen und den bösen Wolf!

Anschließend und in den Pausen können Sie ausgiebig mit den Autoren ins Gespräch kommen und deren – natürlich gern handsignierte und gewidmete – Bücher erwerben.

14. April 2018 – Thrillerlesung

Morgen ist es soweit. Die Thrillerlesung im Rahmen der diesjährigen Suedlese von Alexandra Krebs und Kim Rylee findet um 16 Uhr bei „Alles wird schön .e.V“ in der Friedrich-Naumanstraße 27, 21075 Hamburg, statt.

Weitere Informationen gibt es hier.

 

 

Ernstzunehmende komische Käuze

Unser Engagement in diesem Verlag gründet auf dem Wunsch, unabhängig und selbstwirksam etwas zu verwirklichen, wofür wir ein Faible haben.

An dieser Stelle spreche ich für mich: Ich habe mich der Vielfalt und dem Austausch verschrieben. Bei der Auseinandersetzung mit Texten und anderen Menschen erfahre ich oft viel Interessantes, auch über mich selbst. Früher habe ich „nur“ viel gelesen, später selbst geschrieben. Beides ist für mich zum A und O geworden. Lesen und Schreiben bildet und ist die Herausforderung wert.

Die Suche nach Antworten auf die Frage, was mir gefällt und was nicht, konfrontiert mich bisweilen mit eigener Engstirnigkeit. Je weniger ich meine Erfahrungen und meinen persönlichen Geschmack zum Maß aller Dinge mache, desto eher öffnet sich ein Raum für besseres Verständnis Andersdenkender und -fühlender.

Das kann meine Toleranzgrenze verrücken und meinen Horizont erweitern. Das einzige, was ich hierfür brauche, ist eine gewisse Aufgeschlossenheit und Neugierde. Die will ich möglichst bei jeder Begegnung mitbringen, denn nur so kann ich dazulernen.

In diesem Sinne sehe ich den nächsten Gesprächen mit Autoren und Autorinnen, deren Lesungen und Veröffentlichungen voller Vorfreude entgegen.

SuedKultur-Tipp mit Tiefgang

Dienstag, 9. April 2018 um 20 Uhr im Pub Old Dubliner.

Die Individualität von Abgründen

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