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Schlagwort: Harburg

Suedlese 2018 – Deine Stimme zählt!

Auch 2018 soll wieder die Suedlese stattfinden, jene knapp vier Wochen laufende Lesungsreihe im Süden Hamburgs. Es wäre das dritte Mal. Doch wie es bei solchen Kulturveranstaltungen immer ist: die Finanzierung ist kein Selbstgänger.

Worum es bei der Suedlese geht, ist sehr schön in dem unten gezeigten Fernsehbeitrag zu sehen. Um im kommenden Jahr eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen, ist ein gemeinschaftlicher Kraftakt notwendig.

Ich zitiere Heiko Langanke von Südkultur:

„Die IngDiBa hat gerade den Wettbewerb für „Dein Verein“ ausgeschrieben. Kerstin Brockmann (Schreibwerkstatt) und ich sind derzeit dabei, irgendwie Geld für die kommende SuedLese im April 2018 zusammen zu bekommen. Da ist das eine gute Gelegenheit. Denn es ist ganz einfach. Diese Website aufrufen,

https://www.ing-diba.de/verein/app/club/societydetails/b0114717-1a92-4a6c-bfc5-8c58f775ce5c

dann per Handynummer Code anfordern. Der kommt dann per SMS und wird wieder auf der website eingegeben. Und wenn es viele tun, gibt´s 1.000,- €.“

Insofern auch von unserer Seite die Bitte, euch an der Abstimmung zu beteiligen. Ein Sponsoring von 1000,- € wäre schon ein solider Anfang auf der Einnahmeseite. Es ist für eine gute Sache und kostet nicht mehr als vielleicht eine halbe Minute Lebenszeit, um einen SMS-Code anzufordern und diesen auf der Seite zwecks Abstimmung einzugeben.

Fernsehbeitrag zur Suedlese 2016

Bei der Suedlese 2016 war sogar das Fernsehen anwesend und hat einen interessanten Beitrag gemacht, der eine Veranstaltungen  zeigt:

 

Der Offene Leseabend mit Jan Christoph Nerger

Der „Offene Leseabend“ beruht auf einer Grundidee unseres aws-Kollegen Klaus von Hollen. Er öffnet Kerstin Brockmanns Projekt der Schreibwerkstatt bei Alles-wird-schön für weitere interessierte Zuhörer. Ein einziges Mitglied der Schreibwerkstatt liest über einen Abend aus einem oder mehreren seiner Werke. Neben den Mitgliedern der Schreibwerkstatt sind hier auch Gäste von Außen eingeladen. Nach dem Vortrag erfolgt für alle Beteiligten eine Auseinandersetzung mit dem Text.

Das noch nicht abgeschlossene Romanprojekt S7-Irrfahrt übers Zeitgleis unseres Autoren und Teamkollegen Jan Christoph Nerger lockte mit seinem originellen Plot von der „Technogöre“ Babs, die 1999 alkoholisiert und mit runtergewürgter Ecstasy-Pille auf den Berliner Bahnhof Zoo zuwankt und in die S-Bahn steigt. Statt nach Hause ins trostlose Marzahn der 1990er zu kommen, beginnt für sie eine Fahrt durchs 20. Jahrhundert in Berlin. Da vermisst sie nicht nur die Plattenbauten, als sie tatsächlich 1918 in Marzahn aussteigt: Mit von der Partie der 68er Student Ludwig, der jazzbegeisterte SA-Gruppenführer Hans und die „kaiserliche“ Bordsteinschwalbe Mariechen. Vier Generation erleben gemeinsam als junge Menschen die entscheidenen Stationen des 20. Jahrhunderts und setzen sich auf ihre Art damit auseinander. Nerger hofft, den Roman zum Jahresende bei awsLiteratur veröffentlichen zu können. Bereits erschienen ist sein Roman Club der Sturmvögel, bislang erster Titel unseres Verlags.

Mit guter, von Kerstin Brockmann als zudem erfahrene Journalistin gelobter Pressearbeit, schaffte es die Ankündigung zum Offenen Leseabend am 22.06.2017 bei Alles-wird-schön zum Tagestipp im Harbuger Regionalteil des Hamburger Abendblattes. Vieles deutete darauf hin, dass zahlreiche Gäste dem Aufruf auf vielen Netzwerken zum „Schwarzfahren mit der Berliner S-Bahn“ folgen würden.

Leider schien vor allem der Wettergott seinen Anteil daran zu haben, das am Ende nur vier Gäste und drei Schreibwerkstattmitglieder erschienen. Ging am Mittag noch ein apokalyptisches Gewitter über Hamburg nieder, setzte 20 Minuten vor Lesebeginn ein halbstündiger Starkregen ein, der manchen Gast zurückgehalten haben dürfte.

Dennoch überzeugte Nerger mit seinem Vortrag und erhielt viele interessante Anregungen. Wir dürfen auf einen aufegenden und ebenso unterhaltsamen wie anspruchsvollen Roman gespannt sein.

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